PARAnoia - Flugwoche Fiesch vom 25. Juli bis 01. August 2009

Eine erfreuliche Wettervorhersage hat den harten Kern der PARAnoia – Fliegergemeinde bereits am Freitagabend und am Samstagmorgen nach Fiesch getrieben.

So waren am Samstag bereits Daniel, Turi, Richi, Iris, Adrian und ich als „Organisator“ vor Ort. Da ziemlich starker Nordwestwind angesagt war, machten sich gegen Mittag nur ein Teil der Piloten auf zu den Startplätzen. Die kurzen, eher deftigen Flüge hinunter zum Landeplatz in Fiesch wurden denn auch eher als Einstieg denn als Genussflug taxiert. So reduzierten einige Piloten die Tragflächen massiv, damit möglichst bald der sichere Hafen erreicht werden konnte.
Am Sonntag wuchs die PARAnoia-Gemeinde stetig an, Michael, André, Leo, Jürg, Martin, und Alfredo, zusammen mit zwei Isvögeln, vergrösserten die Gruppe (sollte ich hier einige Piloten nicht aufgezählt haben, möge man mir dies verzeihen, ich hätte wohl Buch führen müssen). Bei ansprechenden Bedingungen konnte nun das Goms rauf und runter gebolzt werden. Bereits wurde von Adrian die 100km Schallmauer durchbrochen, Zeno flog über die Pässe und schaffte 99,9 km und landete kurz vor Ilanz.

Am Montag und Dienstag waren die Bedingungen erneut harzig, ich schaffte es zusammen mit Schufi, er mit einer grossen Zusatzschlaufe, gegen Osten, zum Baggersee in Geschinen, welcher nun zu meinem Stammlandeplatz werden sollte.
Vereinzelt wurden auch die beiden Daniels, Dominik, Anja, Ueli, Marco und Urs gesichtet, je nach Wetterlage.

So gingen die einen klettern, wandern oder biken und abends trafen wir uns wieder in einem der umliegenden Restaurants zum Essen und genossen das Clubleben beim anschliessenden Schlummertrunk im Hirschen.
Am Mittwoch, dem eigentlichen Hammertag, waren die Bedingungen für einige nicht ganz einfach, doch Alfredo schaffte ein geschlossenes FAI-Dreieck mit 167 km (229 Punkte!), Urs flog beinahe nach Hause und landete von Fiesch aus nach 173 km in Flüelen, André kam nach 121km zurück nach Fiesch, ich landete nach erfolglosem Kampf am Furka wieder am Baggersee und genoss meine Ferien mit Walliser Aprikosen.
Wenn wir nicht gerade am Fliegen waren, so hockten wir gespannt vor unseren internettauglichen Handys oder Laptops und verfolgten gespannt das Geschehen der Gladiatoren am X-alps Race von Salzburg nach Monaco. Bereits an der Marmolada soll der spätere Sieger Chrigel Maurer das Rennen für sich entschieden haben. Seine direkte Linienführung entlang der einzelnen Turnpoints brachte erstaunliche Leistungen und Routenwahlen zum Vorschein. Als dann noch der „Windenstart“ auf dem Gletscher unterhalb des Matterhorns die Runde machte, war der Stern zum Star mutiert. (Du weisch warum es kei neui Chrigel me git, die bringed Qualität nümme ane….!).
Unsere Cracks konnten so auch dem vorbei eilenden Michael Gebert einige sehr gute Tipps zur Routenwahl für den Weiterflug ans Matterhorn mitgeben, welche dieser auch befolgte und mit einem begeisterten 170km Fug quittierte!
Der Donnerstag war zwar sonnig, doch bereits waren hohe Nord-Süd Druckgefälle angesagt. So verabschiedeten sich die einen kurz nach Hause, um gestärkt am darauffolgenden Samstag nochmals in Fiesch für die Clubwertung zu punkten, besten Dank Alfredo und Dominik!
Unser gemütliches Ferienlager mit Spiel, Spass, Food, Sonne und 16,6 ° warmem, zum Schwimmen einladenden Baggersee, sofern Neopren vorhanden, wurde gleich nebenan im Restaurant Baschi mit besten Steaks und sonstigen Fleischköstlichkeiten beendet.
Am Freitag, Cirren verhinderten einen guten Flug, verabschiedete ich mich vom kleinen harten Kern der Gruppe und bolzte kurz entschlossen via Simplon, Domodossola, Genua nach Monaco und wurde herzlich zur Redbull-X-alps- Party direkt im Yachthafen in der Stars & Bars eingeladen (oder habe ich mich selber eingeladen…?) Ein toller Abend ging mit der Siegerehrung aller beteiligten Piloten zu Ende, waren doch die einzigen beiden Finisher die beiden Schweizer Piloten Chrigel Maurer und Alex Hofer. Mir Schwyzer sind scho huere guet!!!
Da ich dermassen viele flügelverleihende Getränke in mich hineingoss, war an Schlafen nicht zu denken. So fuhr ich von Monte Carlo zielgerichtet mit meinem 2-Rad nach Hause und erreichte dieses wohlbehalten, nun aber wirklich müde, bei Sonnenaufgang.
Wenn es klappt, wird der X-alps - Film im Anschluss der GV 2009 vom 05. November gezeigt werden.

Christian


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