PARAnoia – Flug(wander)woche in Teneriffa

Am Samstag, den 13. Februar, einem zwar trockenen, aber kalten Wintermorgen, treffen sich Iris, Maya, Daniel, Marcel, Michael, Alfredo, André, Beat, Marco, Adrian, unser Organisator, Niklaus und der Schreibende im Flughafen zum Check In.

Bereits werden letzte Tipps und Tricks zur Gewichtsreduzierung unserer Sportgeräte ausgetauscht. Die Stimmung ist erwartungsgemäss etwas aufgedreht, freuen wir uns doch alle sehr, dieser Kälte etwas entfliehen zu können. Nachdem etwa 4 stündigen Flug mit offeriertem Willkommensdrink von Walter Bruhin, der uns dann heimfliegen wird. Am späteren Nachmittag steigen wir aus dem Flieger und werden von einer angenehmen Wärme und unserem engagierten Fluglehrer und  Reiseführer Ibrahim herzlich empfangen. Wollt ihr noch fliegen,... seine fast überflüssige Frage? Selbstverständlich wollen wir alle den ersten Flug auf dieser tollen Insel Teneriffa unter unsere verstaubten Flügel nehmen. Nach kurzer Besichtigung des  kiesigen Landeplatzes geht’s bereits in die Luft, ein verlängerter Abgleiter lässt uns die erste Meeresluft schnuppern. Zufrieden fahren wir mit unseren zwei Bussen nach Puerto de la Cruz und beziehen dort im Nordwesten der Insel am Stadtrand unser gutes Hotel mit Blick aufs Meer und den Teide, den über 3’000m hohen, meisten verschneitem Vulkanberg, dem Wahrzeichen der Insel.  
Am kommenden Morgen geht es nun per Bus zu einem der vielen, auf der Insel verteilten Startplätze. Doch lässt der starke Wind einen vernünftigen Flug nicht zu, schweren Herzens müssen wir unsere Geräte unbenutzt im Sack lassen. Der Wind ist manchmal so stark, dass wir beinahe ohne Gleitschirm abheben könnten. Gutes Essen und der nun beginnende Karneval auf der Insel lassen die vielen Bus-Kilometer etwas erträglicher erscheinen. Die kommenden Tage sind geprägt von Sonne, Wind, Regen, Wanderungen in schönste Gebiete und eben, gut Essen. Unser Guide gibt sich alle Mühe, irgend ein Fleckchen auf der Insel aufzuführen, das fliegbar wäre. Während die einen Teile des Teide erklimmen, finden die anderen tatsächlich einen Startplatz, um endlich wieder in die Luft gehen zu können. Unsere Karnevalisten, André und Alfredo überraschen uns eines Abends in voller Montur als gesandte von Louis XV (oder so ähnlich…). Ein toller Abend im Städtchen hält uns (mit einer Ausnahme) bei guter Laune.
Am Freitag unser angesagte Kaiserflug vom Fuss des Teide zum Strand…, lieber Leser, wir befinden uns in sommerlichen Temperaturen auf einer südlichen Atlantikinsel, etwa auf der Höhe von Marokko, es ist nicht zu glauben, wir fahren etwa ein Stunde auf diesen Traumberg, da stellt sich eine gelbe Schranke in den Weg und erklärt uns, keine Weiterfahrt mehr, die Strasse ist wegen Eis und Schnee gesperrt. Ungläubig und ratlos eruieren wir diverse Möglichkeiten. Gehen wir mit bis zu 25kg Gepäck die restlichen ca. 8km zu Fuss weiter, warten wir auf das Auftauen des Eises, das zeitlich nicht vorausgesagt werden kann oder suchen wir einen weiter unten gelegenen Startplatz, den wir nicht gefunden haben. Zurücksetzen und runterfahren mit dem Buss kurven wir mit hängenden Köpfen unserem Ausgangspunkt entgegen. Unser Guide weiss Rat und bringt uns an die Küste, wo schönstes Soaren an der hohen Felsklippe angesagt ist. So kann die ganze Gruppe zusammen einige Stunden über schöne Villen und Pools hin und her fliegen und landen zufrieden alle am Sandstrand, wo wir vom Führer wieder aufgeladen werden. Alfredo fliegt in derselben Zeit nach Puerto de la Cruz und wird von zwei Begleiterinnen zu unserem Startplatz zurückgebracht.
Mit einem tollen Abendessen gehr diese Woche vorbei, sie wird uns trotz allem in guter Erinnerung bleiben, wir waren ein tolle Gruppe, bestem Dank dem Organisator und unserem unermüdlichen Guide Ibrahim, der sich vor lauter  Umhertelefonieren wunde Ohren geholt hat.
Wir sehen uns im kommenden Jahr!?!

Christian


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